Rundfahrt zum Markusplatz

Der klassischste unter den Rundgängen im Herzen von Venedig ist der Markusplatz mit seinen wundervollen Sehenswürdigkeiten, Dreh- und Angelpunkt für Kunst, Kultur und Geschichte.
Unserer Rundfahrt beginnt am Terminal Tronchetto (möglich ist auch die Abfahrt vom Hafen von Venedig oder von Punta Sabbioni), wo die Fahrgäste vom Personal in Empfang genommen werden, das beim Einsteigen behilflich ist.

Nachdem die Fahrgäste am Markusplatz von Bord gegangen sind, haben sie die Gelegenheit, den Platz ganz nach Belieben zu besichtigen.

Seinen Namen hat der Markusplatz vom gleichnamigen Markusdom, mit dessen Bau im 9. Jh. begonnen wurde. Einst war der Platz nicht nur das pulsierende Herz von Venedig und politischer und religiöser Mittelpunkt der Stadt, sondern auch der einzige Zugang zur Stadt vom Meer aus.
Der trapezförmige Markusplatz wird an den langen Seiten von den Procuratie Vecchie und den Procuratie Nuove eingerahmt. Die Procuratie Vecchie wurden nach Entwürfen der Architekten Sansovino und Codussi erbaut und nehmen die Nordseite vom Markusplatz ein. Diese Gebäude mit zwei Stockwerken und Portikus stammen aus der Renaissance und erhielten ihren Namen von den Prokuratoren von San Marco, die einst hier ihren Wohnsitz hatten.
In den Procuratie Nuove dagegen sind heute das Städtischen Museum Correr, das Risorgimento-Museum und das Museum für Archäologie untergebracht, das unter anderem eine wertvolle Sammlung griechischer Marmorstücke der Familie Grimani ausstellt. Napoleon ließ das Gebäude um den gleichnamigen Flügel erweitern.
Der Dogenpalast war der politische Sitz der Republik Serenissima und Wohnsitz des Dogen, der die höchsten Staatsämter innehatte. Der Palast ist ein wundervolles Beispiel für Flamboyant und kann vermutlich zu Recht als höchster Ausdruck Venezianischer Kunst bezeichnet werden. Unbedingt sehenswert sind die Innenräume mit Fresken berühmter Maler, darunter Tizian, Veronese, Tiepolo und Tintoretto.
Im Hof sollte man einen Blick auf die Treppe der Giganten werden, ein Meisterwerk der Renaissancekunst.

Neben dem Dogenpalast erhebt sich der Markusdom, in dem die Hofkapelle und das Mausoleum des Schutzheiligen besichtigt werden können. Der Dom in romanisch byzantinischem Stil wird von fünf Kuppeln überspannt. Die Fassade mit ihren fünf Portalen ist mit wertvollem Marmor und Mosaiken geschmückt, darunter die berühmten Szenen aus der Bibel im Atrium.
Wer möchte, kann auch auf den Glockenturm vom Markusplatz steigen, der sich neben der Basilika befindet und einst als Leuchtturm für die Schiffe diente.

Nach dem Besuch können die Gäste wieder das Boot besteigen, das an der gleichen Stelle auf sie wartet, an der sie ausgestiegen sind (Riva degli Schiavoni, am Landungssteg vor der Kaserne Cornoldi), von wo aus es zum Ausgangspunkt zurückgeht